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Schachfreunde Starnberger See I + II ohne Partieverlust

 

Der Spielplan wollte es so, dass beide Vereine des Schachklubs aus Tutzing am Sonntag ein Heimspiel hatten. Dabei gelang es ihnen ohne eine verlorene Partie zu bleiben.

Einen 7:1 Kantersieg fuhr dabei die erste Mannschaft gegen Bad Aibling ein. Das 1:0 konnte diesmal Achim Flemming erzielen, der früh eine Figur gegen 3 Bauern gewann. In einer schwer zu spielenden Position erleichterte sein Gegner die Aufgabe durch ein taktisches Übersehen. Ein Turmopfer packte Robert Gödel aus, doch wegen seiner eigenen schwachen Grundreihe reichte es nur zum Dauerschach. Bei seinem ersten Saisoneinsatz zeigte Nachwuchsspieler Josef Hälterlein eine erstaunlich abgeklärte Vorstellung. Ein „Entfesselungstrick" bescherte ihm einen ganzen Punkt. Die Führung baute schließlich Harald Feldbacher aus. In einer offenen Stellun, bei der mehrere Figuren und gleichzeitig die Damen hingen, entschied eine  Kombination die Partie. Feldbacher konnte so abwickeln, dass er die gegnerische Dame mit Schach schlagen konnte, und seine eigene schließlich retten. Schon die Entscheidung dann am ersten Brett. Bernd Salvermoser zeigte wiederum eine souveräne Vorstellung. Schon länger wartete Florian Mayr auf die Aufgabe seines Gegners, der jedoch auch mit 2 Minusfiguren noch sein Heil in Verwicklungen suchte. Mayr wickelte jedoch durch teilweise Materialrückgabe in ein gewonnenes Endspiel ab. Lange Zeit quälte Reinhold Pohle sich und seinen Gegner in einem Schwerfiguren-Endspiel. Am Ende verblieb ein Bauer auf dem Brett, der jedoch nicht zum Gewinn reichte. Sehr spannend die Partie am zweiten Brett: hier sahen die Kiebitze mal den einen, mal den anderen gewinnen. Stefan Steinmüller hatte jedoch am weitesten gerechnet und setzte mit seinem Sieg den Schlusspunkt zum insgesamt verdienten 7:1 Erfolg. Auch die zweite Mannschaft hielt sich mit einem 3:1 Erfolg gegen die 2. aus Penzberg schadlos. Routinier Rüdiger von Saldern kannte kein Erbarmen mit seinem weiblichen Gegenüber. Kurios dagegen der Verlauf der restlichen Paarungen. Zuerst gewann Felix Über trotz zweier Minusfiguren durch ein überraschendes Matt. Einen Mehrturm hatte bereits Matthias Hecht. Als er auch noch einen Bauern in eine Dame umwandelte, freute sich plötzlich sein Gegner, es war nämlich Patt. Auch Fritz Fassmann musste am Ende über einen halben Punkt froh sein.